Freitag, 18-08-2017

Häufig gestellte Fragen - FAQ

(Auf Englisch "frequently asked questions" = FAQ)

1. Wie viel kostet ein Heimplatz?
Das können sie hier nachlesen!

2. Gibt es einen Zuschuss zur Bezahlung der Heimkosten?
Grundsätzlich nicht. Die Heimgebühren sind aus dem laufenden Einkommen (Pension und Pflegegeld sowie den Ersparnissen zu finanzieren.

3. Kann sich nur jemand mit einer hohen Pension den Heimplatz leisten?
Grundsätzlich entscheidet nicht die Höhe des Einkommens, ob jemand einen Heimplatz erhält. Ausschlaggebend ist der Bedarf. Kann der Betroffene die Heimkosten nicht über das laufende Einkommen und das Vermögen finanzieren, ist beim Sozialhilfeträger (Land Tirol) ein Antrag auf Hilfe für pflegebedürftige Personen einzubringen. Im Zuge des eingeleiteten Verfahrens werden die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Antragstellers geprüft. Stellt sich heraus, dass tatsächlich eine Notlage gem. Tiroler Sozialhilfegesetz gegeben ist, finanziert das Land Tirol einen Teil der Heimkosten mit. Siehe Teilzahler - Rubrik Kosten. Der Antrag ist bei der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, Abteilung Soziales (Sachbearbeiter Herr XY), einzubringen.

4. Müssen Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern zahlen?
Seit 1.1.2009 müssen Kinder nicht mehr für ihre pflegebedürftigen Eltern zahlen. Der so genannte Kinderregress wurde abgeschafft.

5. Wie erfolgt die Einstufung in die Tarifklasse?
Die Einstufung gem. Bundespflegegeldgesetz ist ausschlaggebend. Der vom Vertrauensarzt der zuständigen Pensionsversicherung bzw. vom Amtsarzt festgestellte Pflegeaufwand drückt sich in der per Bescheid festgesetzten Pflegegeldstufe aus. Diese Einstufung korrespondiert mit der Einstufung im Heim wie folgt:

 

BPG Stufe

Tarif

Tarif Wohnheim

0 und 1

Tarif Betreuung

2

Teilpflege 1

3

Teilpflege 2

4

Vollpflege

5 - 7

6. Ist es möglich, das Heim wieder zu verlassen?
Die Heimaufnahme bedeutet nicht, dass eine Rückkehr in die alte Wohnung ausgeschlossen ist. Eine Kündigungsfrist von einem Monat ist einzuhalten.

7. Gibt es eine strenge Hausordnung?
Die Hausordnung lässt sich mit folgenden Worten am besten umschreiben: Die Freiheit des einzelnen endet dort wo sie die Freiheit des Mitbewohners einschränkt. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen des Zusammenlebens in einer Hausgemeinschaft. Grundsätzlich wird gewünscht, dass die BewohnerInnen ihr Zimmer wie eine kleine Wohnung betrachten. Kommen und Gehen ist, vorausgesetzt die gesundheitlichen Umstände lassen dies zu, jederzeit möglich. Unsere Bewohner verfügen über einen eigenen Haus- wie Zimmerschlüssel.

8. Werden die Medikamente vom Haus gestellt?
Nein - Die Medikamente werden, wenn gewünscht, von der Apotheke geliefert. Die anfallenden Rezeptgebühren bzw. Kosten für Medikamente müssen direkt mit der Apotheke verrechnet werden. Das Pflegepersonal bzw. die Heimleitung bietet diesbezüglich Hilfestellungen an.

9. Sind Fußpflege oder der Frisör im Heim im Heimpreis inbegriffen?
Nein – Die Fußpflege ist nach Bedarf zu organisieren und mit der Fußpflegerin direkt zu verrechnen. Die Fußpflege wird zum Selbstkostenpreis im Heim angeboten. Ebenso beim Frisör, der regelmäßig zu uns ins Haus kommt.

10. Wird die Bewohnerwäsche in der hauseigenen Wäscherei gewaschen?
Ja, bei uns wird auch die Bewohnerwäsche in der hauseigenen Wäscherei gewaschen. Unsere Schneiderin nimmt sogar bei Bedarf kleine Änderungen vor, diese werden allerdings separat verrechnet.

11. Sind die Ausflüge gesondert zu finanzieren?
Nein, Ausflüge werden grundsätzlich regelmäßig über das Heim organisiert und auch bezahlt. In Sonderfällen wie Konzert- oder Theaterbesuchen sowie Urlaubsfahrten gibt es Selbstbehalte.