Sonntag, 25-06-2017

Wahrnehmende Pflege und Betreuung

2004 wurde das Marienheim gemeinsam mit dem Regional-Altenwohnheim Schwaz als erstes Haus für die Einführung dieses Pflegemodells weltweit zertifiziert und ist mittlerweile zu einem Impulsgeber im Bereich der Altenarbeit geworden.
Der Geist der Wahrnehmenden Pflege und Betreuung ist die wertschätzende Haltung gegenüber dem Menschen in seiner Individualität – unabhängig von seinem Lebensalter, seiner körperlichen und geistigen Befindlichkeit oder seinen Lebensumständen.

Die Eckpfeiler des Konzeptes sind das Eingehen auf die Bedürfnisse der Bewohner und das Ermöglichen einer Lebens- und Tagesgestaltung, die bestmöglich der bisherigen Lebensweise der Bewohner entspricht.

Der Mensch soll seine Persönlichkeit mit allen Stärken und Schwächen auf seine Art leben können, wofür es gleichermaßen engagierte wie sensible Mitarbeiter braucht.

Unsere Mitarbeiter arbeiten in einer förderlichen Unternehmenskultur - Persönlichkeit und Eigenverantwortlichkeit werden durch laufende Schulungen gestärkt, denn nur gestärkte Menschen sind in der Lage, auch andere zu stärken.

„Wir nehmen uns als Menschen an wie wir sind, sind füreinander da und entwickeln uns gemeinsam weiter.“
Unter "Pflege" verstehen wir die umfassende und ganzheitliche Betreuung unserer Heimbewohner. Das beinhaltet, dass wir den Menschen mit seinen Stärken und Schwächen annehmen und ihm durch Erhaltung und Wiederherstellung seiner Kompetenzen ein Höchstmaß an Autonomie und Selbstbestimmung ermöglichen. Bereits im Bereich der Grundpflege wird Wert darauf gelegt, dass vorhandene Fähigkeiten erhalten und verstärkt werden.
Die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten unserer Bewohner werden wahrgenommen und respektiert. Sterbende Menschen werden mit besonderer Aufmerksamkeit behandelt und Angehörige in den Sterbeprozess mit eingebunden.